Shaping the future of animal health
Deutschland

Borreliose

 


Was Sie über Borreliose wissen sollten

Borreliose ist keine neue Erkrankung. Die Erreger wurden schon in Zeckenpräparaten des 19. Jahrhunderts gefunden, und auch der erste dokumentierte Fall liegt jetzt schon 40 Jahre zurück. Die Borreliose hat aber keineswegs an Aktualität eingebüßt: Sie ist die häufigste durch Zecken übertragene Erkrankung. Da Deutschland als ein Gebiet mit hohem Infektionsdruck für Borrelien gilt, sollten Hunde, die häufig draußen sind, gegen Borreliose geschützt sein.

Die Borreliose (Lyme-Disease) ist eine bakterielle Erkrankung. Regional unterschiedlich sind bis zu 35 % der Zecken Überträger der Borreliose – in einzelnen Gebieten können sogar bis zu 3 von 4 Zecken Borrelien enthalten (Hochendemiegebiete). Die Borrelien ruhen im Darm der infizierten Zecke und werden erst durch eine Blutmahlzeit aktiviert. Dabei wandern sie in die Speicheldrüse der Zecke und werden mit dem Speichel durch den Saugakt auf den Hund übertragen.

Warum es wichtig ist, Ihren Hund zu schützen

Nach der Übertragung der Borrelien auf den Hund können sich diese aktiv im Gewebe fortbewegen und verbreiten sich von der Eintrittsstelle am Zeckenstich in alle Richtungen weiter. Dabei kommt es durch eine hohe Erregerzahl und die ausgelöste Immunabwehr des Hundes zu Entzündungsreaktionen und entsprechenden Symptomen.

Jetzt gibt es von Virbac einen speziell für Deutschland angepassten Impfstoff, der inaktivierte Erreger gegen die hier am häufigsten vorkommenden Borrelien enthält.

Empfohlenes Impfschema:

 

1. Jahr

Grundimmunisierung: 2 Impfungen im Abstand von 14 – 21 Tagen

1. Wiederholungsimpfung: 4 – 6 Monate nach der Grundimmunisierung

2. Jahr

2. Wiederholungsimpfung: 4 – 6 Monate nach der 1. Wiederholungsimpfung

Ab dem 3. Jahr

Wiederholungsimpfungen jährlich vor Beginn der Zeckensaison
 

Hier geht es zum Impfstoff.