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Gefährden die Parasiten auch den Menschen?


Einige der Parasiten können auch für den Menschen ein Risiko darstellen. Die Folgen einer Infektion bei Menschen, insbesondere bei Kindern, reichen von kleineren Beschwerden bis hin zu ernsthaften Erkrankungen und schwerwiegenden Organschäden, die sogar zum Tod führen können.
Spulwürmer gehören zu den weltweit häufigsten inneren Parasiten bei Haustieren. Ein einziges Spulwurmweibchen kann bis zu 100.000 Eier pro Tag legen, die in der Außenwelt jahrelang infektiös bleiben. Nach der unbemerkten Aufnahme von Eiern schlüpft die Larve im Darm des Menschen und durchbohrt die Darmwand.  Bei geringer Aufnahme sterben die vereinzelten Larven häufig frühzeitig ab und bleiben folgenlos. Bei stärkerem Befall können die Wanderlarven jedoch innere Organe oder das Auge schädigen. Bandwürmer kommen bei Hund und Katze zwar seltener vor, können aber, je nach Art des Parasiten, bei Infektion des Menschen lebensbedrohliche Erkrankungen verursachen. Während der Hund selbst bei stärkerem Befall mit dem Fuchsbandwurm nicht ernsthaft beeinträchtigt ist, kann die Ausscheidung einzelner Eier zur Infektion beim Menschen führen. Infolge können beim Menschen als Fehlwirt, häufig erst Monate oder Jahre später, schwerwiegende Leberschäden entstehen, die nur schwer behandelbar und in Einzelfällen tödlich sind.