Shaping the future of animal health
Deutschland
dlz-eisenmangel

Zuchtfortschritt erfordert Anpassungen

Die züchterischen Fortschritte bei der Frohwüchsigkeit der Ferkel und der gleichzeitige Trend zu großen Würfen erfordern es, die bekannten und eingefahrenen Wege der Eisenmangelprophylaxe zu überdenken. Die ausschließliche Kontrolle und Adaptation des Systems anhand der klinischen Beurteilung von Blässesymptomen reicht dabei nicht aus. Blasse Ferkel sind nämlich nur die „Spitze des Eisbergs“ einer Anämieproblematik (siehe Grafik „So Eisenmangel bewerten“). Bereits subklinisch (unterschwellig) kommt es zu erheblichen Leistungseinbußen bei den Tageszunahmen und der immunologischen Abwehr. Letztere ist für die Vermeidung antibiotischer Behandlungstage von zunehmendem Interesse. Eine effiziente Anämieprophylaxe ist damit eine der nachhaltigsten prophylaktischen Tiergesundheitsmaßnahmen, da sie die Grundvoraussetzung der körperlichen Abwehr betrifft. Gleichzeitig ist der finanzielle Aufwand hierfür vergleichsweise gering und verspricht so einen sehr hohen Return of Investment (ROI).

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