Shaping the future of animal health
Deutschland

Wir fassen zusammen


Die porcine Eperythrozoonose (PE) wird durch Infektionen mit dem Bakterium M. suis ausgelöst. Diese Mykoplasmen-Art fuhrt zu massiven Schäden an den roten Blutkörperchen, den Erythrozyten, und zu Veränderungen des gesamten Blutbilds. Die häufigste Form der PE ist die subklinische Erkrankung, bei der deutlich ausgeprägte Symptome fehlen.
Doch die wirtschaftlichen Schäden aufgrund schlechterer Wachstumsleistungen der betroffenen Tiere in der Aufzucht und Mast sowie der schlechteren Mastleistungen können erheblich sein. Erfahrungen aus dem Ausland und eigene Untersuchungen in Deutschland zeigen, dass die PE weit verbreitet ist. Um erfolgreich gegen die Erkrankung vorzugehen, sollten gezielte Therapie- und Vorbeugemaßnahmen in den betroffenen Beständen erfolgen.
Doch auch Betriebe, in denen M.suis bisher keine Rolle spielt, sollten insbesondere bei den zootechnischen Maßnahmen auf penible Hygiene achten, um den Eintrag und die Übertragung von Krankheitserregern zu verhindern. Falls betroffene Tiere behandelt werden müssen, gilt es, einen geeigneten Wirkstoff auszuwählen. Bisher wurden vor allem Tetracycline eingesetzt, um die Symptome der PE zu bekämpfen. Aussagen von Praktikern zufolge kann aber auch die Behandlung mit dem Wirkstoff Doxycyclin zum Erfolg führen.


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