Shaping the future of animal health
Deutschland

Die Möglichkeit der Erfolgskontrolle


VCP im praktischen Einsatz mit Chlor-Tester-Kontrolle: Die Oxidationskraft kann anhand des frei im Wasser verfügbaren Chlors mit einem Chlor-Tester gemessen werden. Die Oxidationskraft einer VCP-Lösung verbraucht sich an oxidierbaren Molekülen im Tränkesystem (dem Wasser selbst, Metallionen, Biofilm, Keimen, Medikamenten). Je länger das System und je „biobefrachteter“ das System, desto stärker diese Chlorzehrung (Oxidationsmittelverbrauch). Durch Messung des freien Chlors an der Impfstelle (Zudosierstelle) am Anfang des Systems und dem letzten Tränkenippel (Entnahmestelle) kann die Chlorzehrung bestimmt werden.

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Freie Chlor-Werte >3,0 mg/l sollten an der Impfstelle nicht überschritten werden, um an den ersten Tränkenippeln keine nachteilige Geschmacksbeeinflussung des Tränkewassers zu verursachen. Die Reinigung des Systems erfolgt ausgehend von der Impfstelle in Fließrichtung des Tränkewassers über die Zeit der Zudosierung (die Chlorzehrung als Differenz der beiden freien Chlor-Werte wird mit der Zeit kleiner). Eine Chlorzehrung ist in praxi immer zu erwarten! Der freie Chlor-Wert am letzten Tränkenippel sollte immer noch Werte >0,3 mg/l aufweisen. Ein solcher VCP-Überschuss an jeder Entnahmestelle verhindert neuerliche Keimeinträge in das Tränkesystem und beugt der Biofilm-Entstehung nachhaltig vor.


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